Heute ist Montag, der 12.08.2024 und wieder Zeit für ein 12-von-12. Am Freitag ist die Mutter meines Lebensgefährten verstorben. Im Februar verstarb die Mutter meines Ex-Mannes und auch das ging mir sehr nahe. Scheinbar ist das Jahr 2024 kein gutes Jahr für meine Schwiegermütter.....
Deshalb ist es gerade ein wenig still um und in uns geworden. Man macht sich Gedanken über das verstorbene Familienmitglied und ist traurig über den Verlust, aber es drängen sich auch viele Gedanken über den eigenen Tod auf und um die, die man bereits vorher schon verloren hat.....
Eine pinkfarbene Nelke zu Ehren meiner "Schwiegermutter".
Mein Schnittlauch wächst und gedeiht und ich habe mir gleich eine Ration für den Mittagssalat geholt.
Mein immer mehr ansteigendes Gewicht macht mir zu schaffen. Bei den heißen schwülen Temperaturen, bei jedem einzelnen Schritt und bei jedem einfachen Atemzug. Also ein neuer Versuch, um wieder zu reduzieren und was für die Gesundheit zu tun.
Heute bin ich ein wenig melodramatisch und finde die Fliege auf dem Stein symbolisch.
Die Blumen brauchen viel Wasser. Da fällt mir ein, dass ich immer viel zu wenig trinke. Gleich mal meine Tagesration auf den Schreibtisch gestellt, dass ich es vor Augen habe.
Glücksklee und ein grau-weißer Stein - irgendwie auch symbolträchtig. Warum sehe ich heute nur überall Symbole?
Sommer in the City und über 30 Grad. Auf meinem Balkon ist maximal bis Mittag Schatten.
Der mit Moos bewachsene Pflanzstab und die Margeriten im Hintergrund haben bestimmt auch eine Geschichte zu erzählen. Alles verändert sich. Nichts bleibt, wie es ist .....
Noch ein hübsches Blümchen im Balkonkasten. Ich übe immer noch mit meiner neuen Kamera
Canon EOS R50. Noch nicht perfekt, aber wir freunden uns an.
Meine Mama ist im Jahr 2006 verstorben. Sie war so alt, wie ich es in 4 Jahren bin. Auch das sind Gedanken, die man eigentlich gar nicht haben möchte.
Diese Figur ist aus ihrer Jugend und circa 60 Jahre alt, oder sogar noch älter. Die Figur hängt bei mir an der Wand, weil ich es mag von Lieblingsgegenständen meiner Verstorbenen umgeben zu sein.
"Einer" meiner Väter ist 2014 verstorben. Mein Stief- und Herzenspapa war ein toller Künstler und hat wundervolle Gemälde gezeichnet. Das ist mein Lieblingsbild von ihm und es hängt bei mir im Wohnzimmer.
Noch ein kleiner Blick von meinem Balkon aus. Wohin die Wolken wohl ziehen? Wohin geht die Seele, wenn sie geht? Ehrlich gesagt bin ich nicht (mehr) so gläubig und sehe das für mich sehr realistisch und nüchtern. Aber ich finde es schön, wenn es Etwas gibt, an das man glauben kann und beneide die Menschen, die das noch können. Bei mir ist da in den letzten 20 Jahren zu viel passiert ....
Tut mir leid, wenn ich heute einen eher traurigen Beitrag und ein paar düstere Gedanken verbreite.
Jedoch gehört auch das zum Leben dazu. Und nach jeder Talfahrt geht es auch wieder nach oben.
Selbst wenn man die Verstorbenen noch so sehr vermisst dreht sich die Welt einfach weiter.
Ich habe gelernt, dass es wichtig ist eine Weile zu trauern und die Liebsten auch niemals zu vergessen.
Was ich aber auch gelernt habe, dass man sich dennoch mehr um die Lebenden als die Toten kümmern muss, weil die Lebenden Einen doch noch mehr brauchen. Von daher ist es gewiss, dass die Trauerzeit
wieder vergeht und dann auch wieder Platz fürs Lachen sein muss .....
Herzliche Grüße und pass auf Dich und Deine Lieben auf!
Silvia
Einige wissen es inzwischen, für die Anderen eine kurze Info. Was "12 von 12" bedeutet:
Jeden Monat am 12. wird bei
"Draußen nur Kännchen"
diese Aktion gestartet, die ursprünglich aus Amerika kommt und nun von Caro fortgeführt wird. Der Hashtag auf Instagram ist:
#12von12
Blogger dokumentieren ihren Tag in Wort und Bild und teilen es mit Allen, die es lesen wollen :-)
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