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Fishergirl`s Luck - Sharon Gosling - Buchrezension

Silvia Stangl • 13. August 2026

Lesen kann tatsächlich ein bisschen wie eine Sucht sein. Kaum habe ich ein Buch beendet, möchte ich am liebsten schon das nächste aufschlagen. Bisher gab es jedenfalls noch kein Buch, das ich wirklich aus der Hand legen konnte. Scheinbar habe ich inzwischen ein ganz gutes Händchen dafür, schon beim Buchtitel zu spüren, ob eine Geschichte mich packen wird.


Mein Ziel für 2026, mindestens 10 Bücher zu lesen, habe ich mit meiner letzten Rezension bereits erreicht. Aber jetzt geht es einfach heiter weiter.



Meine 11. Rezension führt mich nach Crovie, in ein winziges Dorf an der schottischen Küste. Fishergirl’s Luck erzählt von einem Neuanfang, vom Ankommen und vielleicht auch von einer ganz neuen Chance im Leben.

Collage Neue Wege Neue Möglichkeiten



Fishergirl`s Luck

Autorin: Sharon Gosling

Titel: Fishergirl's Luck
Kategorie: Liebesgeschichte
Seiten:
  346

Lesezeit: In der ersten Juli-Woche, innerhalb 4 Tagen.
Auch dieses Buch lag auf meiner Lieblings-Parkbank mit den Verschenkt-Büchern.
Als hätte es nur auf mich gewartet.


Um was geht es in diesem Buch? (Kurzfassung):

Anna wagt nach einer gescheiterten Beziehung und einer schwierigen Zeit einen Neuanfang.

Sie zieht in das winzige schottische Küstendorf Crovie und kauft sich dort eine kleine Fischerhütte

direkt an der Steilküste. Auf der Suche nach einer Beschäftigung entdeckt sie ihre alte Leidenschaft fürs Kochen wieder und verwirklicht ihre Idee, ein kleines Pop-up-Restaurant zu eröffnen. Nach und nach lernt sie die Bewohner von Crovie kennen und schließt sie in ihr Herz. Sie findet langsam wieder zu sich selbst und muss herausfinden, wie sie sich künftig ihr Leben und auch ihre Liebe vorstellt. Ein Roman über Neuanfang, Selbstfindung, Freundschaft, Liebe und eine zweite Chance, umrahmt von der besondere Atmosphäre der schottischen Küste.


Mein erster Leseeindruck:

Schon die Beschreibungen der schottischen Küste haben mich verzaubert. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen: angenehm, flüssig und wunderbar leicht zu lesen. Beim Lesen konnte ich mir die raue Landschaft und das kleine Dorf Crovie so gut vorstellen, dass ich mir gewünscht habe, selbst dort ein paar Tage verbringen zu können. Die Liebesgeschichte ist schön, leicht und ohne unnötigen Schnickschnack erzählt. Besonders gefallen haben mir die herzlichen Menschen und der große Zusammenhalt im Dorf, als ein schwerwiegendes Ereignis passiert. Gerade dann zeigt sich, wer wirklich für einen da ist. Ich mag Geschichten, in denen Menschen nicht gegeneinander arbeiten, sondern füreinander da sind und sich gegenseitig unterstützen. Sharon Gosling hat diese Gemeinschaft so warm und lebendig beschrieben, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen wollte.


Eine Stelle aus dem Buch in meinen Worten (wegen Urheberrecht):

Besonders berührt hat mich eine Passage auf Seite 317, in der das Leben mit den Gezeiten des Meeres verglichen wird. Die Ebbe nimmt etwas mit, während die Flut Neues bringt. Genauso kann es auch im Leben sein. Besonders schön fand ich den Gedanken, dass man trotz eines Verlustes dankbar für das erlebte Glück und die Liebe sein kann. Manchmal bleibt etwas Wertvolles zurück, auch wenn ein Mensch oder eine Lebensphase nicht bleiben kann. Und manchmal wartet neues Glück darauf, dass man es annimmt.


Welche Themen standen im Vordergrund?

  • Neuanfang und zweite Chancen
  • Liebe und Beziehungen
  • Freundschaft und Zusammenhalt
  • Selbstfindung und persönliches Glück
  • Verlust, Abschied und Loslassen


Mein persönliches Fazit:

Ein leichter, wunderschöner Roman mit stimmungsvollen Szenen und der wilden Atmosphäre der schottischen Küste. Gleichzeitig geht es um schwere Situationen, in denen sich zeigt, wie wichtig Zusammenhalt und füreinander da sein sind. Wer Geschichten mag, in denen Menschen zusammenhalten statt gegeneinander zu arbeiten, und Liebesgeschichten liebt, die nicht unbedingt spektakulär beginnen müssen, sollte dieses Buch unbedingt lesen.


Meine Empfehlung/Bewertung:

(Bewertungsskala siehe ganz unten im Blog*)

⭐⭐⭐⭐⭐  (5 von 5)





Meine 12. Rezension führt mich zu Der Wal und das Ende der Welt. Eine Geschichte, die mich mit Gänsehaut und viel Tiefgang an eine Situation aus dem Jahr 2000 erinnert hat und mich darüber nachdenken ließ, wie Menschen in Ausnahmesituationen reagieren und was sie daraus machen.


Wenn Du mit mir über die Bücher diskutieren magst, schreib mich gerne an. Oder hinterlasse einen Kommentar auf Facebook oder Instagram unter dem Beitrag mit dem Link zum jeweiligen Blog. Ich freu mich!


Beste Grüße
Silvia





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*) Bewertungsskala


⭐⭐⭐⭐⭐ 5 Sterne – Herausragend

Ein Buch, das ich nicht vergesse. Stil, Figuren, Story und Sprache sind herausragend.


⭐⭐⭐⭐ 4 Sterne – Sehr lesenswert

Starke Handlung, interessante Themen, uneingeschränkt empfehlenswert.


⭐⭐⭐ 3 Sterne – Lesenswert

Hat mich gut unterhalten, mit Höhen und Tiefen – empfehlenswert, aber nicht überwältigend.


⭐⭐ 2 Sterne – Solide

Gute Ansätze, aber nicht durchgehend überzeugend.


⭐ 1 Stern – Nicht mein Fall

Hat mich leider nicht erreicht, weder Stil noch Inhalt konnten mich überzeugen. Dennoch zu Ende gelesen.


Kein Stern - Nicht weiter gelesen (maximal 1 oder 2 Kapitel)


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