Silvias kreativer Blog

Reisebericht: Ein Tag im Tiergarten Nürnberg

Silvia Stangl • 4. September 2022

Ein Tag mit Erdmännchen & Co.

Ehrlich gesagt bin ich nicht so wirklich der Zugvogel. Von daher brauche ich auch keine weit entfernte Urlaubsziele, um eine schöne Zeit zu verbringen. Zum Einen fotografiere ich sehr gerne, zum Anderen liebe ich Tiere. Deshalb bietet es sich an, dass ich beide Leidenschaften verbinde.

Das 9-Euro-Ticket kam uns sehr entgegen. Mit dem Regionalzug fuhren wir am 22.06.2022 schon sehr früh los nach Nürnberg und verbrachten einen wunderbaren heißen Sommertag im Tiergarten.

Es heißt ja bekanntlich, dass die süßesten Früchte immer ganz oben hängen. Für die Giraffe hat das wohl eher den Sinn, dass sie sich den Hals nicht verrenkt. Weil ich doch bezweifle, dass Gras und Heu süß schmecken.


Diese Innigkeit bei den Pavianen fasziniert mich immer wieder. Der Umgang untereinander ist meist sehr harmonisch.
Ab und zu fliegen ein bisschen die Fetzen, aber anschließend wird wieder geherzt und untereinander gelaust und die Welt ist wieder in Ordnung.



Auch Tauben können sehr exotisch sein, so wie das Perutäubchen. Ein Besuch im Manati-Haus darf auf keinen Fall fehlen.
Da könnte ich Stunden darin verbringen, wenn nicht die Luft da sehr dampfend und drückend wäre. Meistens gibt es aber mindestens zwei Durchgänge mit einer Pause dazwischen.


Ein richtiger Prachtbursche ist der Grüne Leguan. Gemütlich liegt er im warmen Manati-Haus und lässt sich durch Nichts aus der Ruhe bringen.



Meine größte Vorfreude auf das Manati-Haus war wegen der vielen hübschen bunten Schmetterlinge. An diesem Tag waren sie wohl sehr müde und haben sich nur sehr spärlich bewegt. Ich musste schon sehr geduldig sein, um ein paar dieser hübschen Flügelwesen zu erwischen. Und dann hatte ich jedes Mal Probleme mit den Kameraeinstellungen und habe die meisten Bilder auch noch verwackelt.


Störche finde ich auch immer schon sehr faszinierend. Nur Omas Geschichte glaube ich heute nicht mehr:
Wartet man auf Kindersegen, soll man Zucker auf das Fensterbrett streuen. So lockt man einen Storch an,
der zum Dank ein kleines Menschenbündel zurück lässt.


Dem kalifornischen Seelöwen tat bei den Temperaturen wohl die kleine Abfrischung sehr gut. Er und seine Kumpane waren gar nicht aus dem Wasser zu bringen. Sie drehten ganz aufgeregt ihre Runden. Hätte das Wasser nicht so nach Fisch gerochen, hätte ich gerne eine Runde mitgedreht.



Beeindruckende Tiere sind für mich auch Geparden. In der Freiheit sind sie mit unglaublichen Geschwindigkeiten unterwegs. Im Tierpark bei heißen Temperaturen liegen sie faul im Schatten und drehen lediglich ihren Rücken zu. Außerdem lässt das dann doch relativ kleine Gehege nicht zu, dass sie sich mit extremer Geschwindigkeit bewegen.
Das bedauere ich sehr, für diese edlen Tiere.



Der Mähnenwolf wurde gerade mit Mäusen gefüttert, als wir an seinem Gehege vorbei kamen. Er hat sich gleich drei Mäuse auf einmal geschnappt und sie dann versteckt vor seinen Wolfskumpanen. Man muss schließlich darauf achten, dass man nicht zu kurz kommt. Leider ist das Foto verwackelt, aber ich finde es trotzdem irgendwie interessant.



Die bunte Unterwasserwelt mit ihren wunderbaren Farben finde ich sehr inspirierend. Der kleine Clownfisch lässt sich nicht von mir stören, während er hinter der Scheibe das Korallenriff durchschwimmt.



Der starke Gorilla wirkt beim Gras pflücken fast ein wenig zerbrechlich. Ich habe einen großen Respekt vor diesen Tieren.
Mit Sicherheitsabstand und einem großen Netz wurde Vorsorge getroffen. An das Netz bin ich ganz nah heran mit der Kamera und konnte so fotografieren, dass man das Netz nicht sieht.



Erdmännchen sind meine absoluten Lieblinge! Ich hatte schon befürchtet, dass sie gar nicht mehr im Tierpark sind und wurde dann doch mit ihrem Anblick belohnt. Sie sind eine lustige und sehr soziale Bande und passen immer gut aufeinander auf. Und sie sind immer hübsch anzusehen. In der Hitze lagen sie aber auch lieber hinter einer Wurzel im Schatten und haben sich immer auf ein Familienmitglied als Aufpasser verlassen.



Ist er nicht goldig? Er überlegt gerade noch, ob er aufstehen oder lieber doch noch eine Runde schlafen soll. Er hat sich dann für Letzteres entschieden ...



Der Sibirische Tiger ist ja an und für sich ein Einzelgänger. Ein wenig bedrohlich streifte er durch sein Gehege. Wahrscheinlich nur ein wenig Imponiergehabe, denn mit einem breiten Wassergraben und einer hohen Mauer dazwischen konnte er nicht so, wie er vielleicht wollte ....



Das Mähnenschaf und sein Kind liegen sehr gelassen und relaxt im Sand und lassen sich die Sonne auf den Rücken scheinen. Aber neugierig geguckt haben sie doch beim Shooting :-)




Mit diesem Foto endet mein kleiner Nürnberg-Ausflug. Unterwegs waren wir noch schön Essen und sind dann wieder mit dem 9-Euro-Ticket zurück nach Regensburg gefahren. Bilder gibt es natürlich noch sehr viel mehr. Aber alle Fotos würden hier den Rahmen sprengen.

Wenn Du aber grundsätzlich gerne Fotos von Tieren, Pflanzen, Landschaften und anderen schönen Dingen sehen magst, verweise ich Dich gerne auf meine Seite auf Facebook SiStas AugenBlicke oder auf meine Fotoseite @sistasaugenblicke auf Instagram.

Für heute verabschiede ich mich von Dir und wünsche Dir einen wunderbaren Tag mit vielen Glücksmomenten!
Silvia aus Silvias Papierwerkstatt



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